Seltsam!! Offensichtlich hat jemand das Passwort geknackt! Ich melde mich ja eigentlich nie ab, wenn ich hier schreibe. Gestern war ich auf einmal ausgeloggt. Später dann noch einmal – während des Schreibens! Habe dann heute das Paßwort geändert, rufe die Seite auf und “Hey, Prinzessin” ist offen. Kann’s mir nicht erklären, schließe sie wieder und danach ist alles wieder normal. Es ist auch sonst nichts geändert – jedenfalls ist mir nichts aufgefallen. Sehr, sehr sonderbar!
Kategorie: Tagebuch
Das ist es also! Das ist ihr Geheimnis!
Der Angriff gilt nicht mir! – der Angriff gilt dem Verlangen, dem ich diene, dessen Verwirklichung ich mich zur Verfügung stelle. Schlagartig löst sich meine Wut in einem Lächeln und einem Gefühl tiefer Befriedigung auf.
“Die Lust” (nach Ziegler)
“Der traditionelle Titel dieser Karte ist »Stärke« (Strength). Crowley hat eine Umbenennung vorgenommen, weil ihre Bedeutung wesentlich mehr einschließt als das Wort »Stärke« im üblichen Sprachgebrauch. »Lust« bedeutet mehr als vitale Stärke, sie schließt die Freude und den Genuss der gelebten Kraft mit ein, sie zeigt eine Leidenschaft. Eine Frau tanzt auf dem Rücken eines Löwen, mit ihrer Rechten hebt sie den Heiligen Gral in die Höhe, welcher entflammt ist von Liebe und Tod. …
Das Gesicht der Frau ist ganz der Feuerurne zugewandt. Sie ist vollkommen absorbiert von der Kraft der Transformation, die jeder bewussten und vollständigen Hingabe innewohnt. Es ist dies das Geheimnis von Tantra, jenes Bewusstsein, das die Einheit jedes Augenblicks wahrnimmt und alle Aspekte des Lebens akzeptiert – ohne etwas abzulehnen.”
In der bewußten, dienenden Hingabe an das Verlangen erschließe ich mir die Quelle der Kraft. Der bewußte, freiwillige Dienst ist die Quellfassung, die sie mir verfügbar macht. Oh, bin ich glücklich – die Kraft zur Befreiung liegt in meinen Händen!
Eins aber interessiert mich jetzt doch. Welche Anforderungen sollte eine Quellfassung erfüllen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden?
Auszug aus den Bestimmungen der Wasserverordnung:
Unmittelbarer Schutz der Fassung
Quellfassungen sind so einzurichten, dass das Wasser nicht verunreinigt werden kann.
Die Tiefe der Quellfassung soll bis auf die undurchlässigen Schichten bzw. festes Gestein hinabreichen. Die Quellfassung wird auf der grundwasserführenden Sohlschicht so weit in den Hang vorgetrieben, bis die erforderliche Überdeckung von mindestens 3 m erreicht ist. Die Grundwassersohlschicht darf jedoch nicht verletzt oder durchstoßen werden.
Die Nennweite der Filterrohre und der abgehenden Leitungen müssen so reichlich bemessen sein, dass die maximale Quellschüttung rückstaufrei abgeleitet werden kann.
Als Leitungsmaterial sind nur trinkwassergeeignete Rohre zu verwenden.
Die Filterrohre werden mit einer Kiesschüttung mit abgestufter Korngröße umgeben. Für die Kiespackung ist nur gewaschenes und möglichst desinfiziertes Material zu verwenden.
Die Betoneinfassung der Quelle ist wasserdicht an die Sohlschicht und hangseitig an den Fels anzubinden.
Es empfiehlt sich, die betonierte Quellfassung zusätzlich mit wasserdichtem Lehm abzudecken und darauf eine Drainage zur Ableitung von Sickerwasser zu verlegen.
Die Baugrube wird mit undurchlässigem Boden aufgefüllt und anschließend mit Rasen eingesät, so dass sich eine dichte Grasnarbe ergibt. Baugrube und Rohr-gräben sind so zu verfüllen, dass die Durchlässigkeit gegenüber dem ursprünglichen Zustand und dem umgebenden Erdreich auf keinen Fall vergrößert wird.Außenanlagen
Fassungsbereiche dürfen nicht bepflanzt werden. Jeglicher Bewuchs ist kurz zu halten. Eine Beweidung ist zu vermeiden.
Zum Schutz vor Durchwurzelungen soll der Abstand von Bäumen und Sträuchern zur Fassung mindestens 20 m betragen. Bei Weitwurzlern wie Pappeln, Espen und Erlen sind Abstände von mindestens 50 m einzuhalten.
Im Einzelfall kann es notwendig sein, Quellfassungen geländeaufwärts vor dem Zufluss von Oberflächenwasser zu schützen. Es empfiehlt sich, zufließendes und zusickerndes Tagwasser an der Grenze zum Fassungsbereich abzuleiten. Die schützenden Deckschichten dürfen jedoch beim Anlegen der Ableitung nicht nachhaltig verletzt werden.
Die Quellfassung selbst und besonders Lage und Verlauf von Sickerleitungen sind mit Markierungssteinen zu kennzeichnen.
Anfallendes Überschusswasser ist im Quellbereich schadlos abzuleiten.
Von einer wohlbekannten Müdigkeit durchdrungen, bin ich eingeschlafen. Eine seltsame Art von Müdigkeit, die mich träumen läßt. In der ich die Orientierung finde, die ich so viele Jahre vergeblich mit dem Schwert des Verstandes zu finden hoffte. Die, die ich bin, wächst und verwandelt sich im Schlaf. Ich erwache von meinem eigenen Schluchzen mit dem Gefühl grenzenloser Verbundenheit mit allem, was ist, vor allem aber mit dem Mann, dem ich mich hingegeben habe. Verwandelt in einen Coyoten wurde er verfolgt und ich sah mich als schwarze Wölfin, die ihn zu schützen versuchte. Aufgelöst und doch geborgen in einer unendlich weiten, tiefen Liebe bin ich durch den heutigen Tag gegangen. Jetzt dehnt sie sich noch weiter aus, umfaßt die ganze Erde mit all’ ihren Geschöpfen, das ganze Sein. Oh Himmel, ist das schön!!!
Coyote? Shawnodese, der Hüter des Geistes aus dem Süden, der Wind des Wachstums und Vertrauens? Hmmm…
Die inneren Impulse der vergangenen Stunden regen sich in meinem Bewußtsein. Ich erinnere mich an den Zylinder des Hutmachers. Ha! – das wär’s. Aber in meiner eigenen Variante: Mattschwarz mit einem dezenten rankenartig verschlungenen Muster von Triskelen, einem weißen, schimmernden Band und einem leuchtendblauen Schmetterling auf der Krempe. Ein Hut, wie gemacht für die bevorstehende Reise. Die Stimme der Großmutter Mond erreicht mein Bewußtsein: “… vergiß das nicht, es ist wichtig!” Ich besinne mich. Ja, es ist wichtig für mich, mir den Pfad, den es zu gehen gilt, genau einzuprägen. All’ zu schnell werde ich ihn vergessen haben und es wird niemand da sein, mich daran zu erinnern. “Du gehörst mir, hörst du! Deiner Sehnsucht, deinem Verlangen, das dir zur Erfüllung wird. Mir zu dienen, bedingungslos, ist der Schlüssel zu dir, zu deinem Glück.” … Sechs unmögliche Dinge vor dem Frühstück … “Es liegt nicht in der Hand der Geschöpfe, denen du begegnen, die du lieben wirst. Halte sie nicht, diene ihnen nicht. Du gehörst dir nicht. Ich werde dir nicht helfen können, wenn du dich in deinen Fesseln verfängst. Vergiß dich nicht. Niemals!” “Hmmm .. ein Zeichen auf der Haut könnte mich immer daran erinnern.” “Und denke daran, was du über das Sterben gelernt hast. Weißt du es noch?” “Nicht Raum, noch Zeit, die Liebe im Herzen macht es leicht!”
Ich setze die Bruchstücke zusammen: Mein Gefährte Shawnodese, der Wind aus dem Süden, der die Kraft des Wachstums und Vertrauens bringt und Großmutter Mond, deren Dienerin, Vertraute und geliebte Enkelin ich bin, werden mich auf meiner Reise führen. Mein Name wird Schwarze Wölfin sein.
“Der Stern” zeigt sich – im persönlichen Entwicklungsprozess eine Zeit erhöhter Empfänglichkeit für spirituelle Inspiration, die empfangenen Visionen atmen im Einklang mit dem Rhythmus des Ganzen.
Eine Zeit, in der Ishtar’s imaginäre Bilder Orientierung geben.
Die läßt sich nicht lange bitten, nun darf sie ja endlich. Jetzt oder nie, scheint ihr Motto zu sein: Sehr intime Szenen einer Dreierbeziehung. Erotischen Obsessionen, die auch in der Öffentlichkeit und auf der Bühne gelebt werden. Sie läßt es an nichts fehlen: Nebst einem ausgewachsenen Python, sind ein Tiger!!! und einige seltsame Insekten mit von der Partie. Offensichtlich hat sie meine Geschmack getroffen … Kopf kratz … ich bin so guter Laune, wie seit ewigen Zeiten nicht mehr.
Ishtar, Du bist so in Fahrt, könntest Du mir nicht ein wenig … beruflichen … E b e n e … …
Du meinst das doch wohl nicht ernst ? ?? ???
Schemenhaften Bilder eines Lebens jenseits der illusionären Sicherheitskonstrukte, die allein der Selbstgefälligkeit dienen. Vor der Therapie hätte ich sie in dem Bewußtsein, nicht die nötige Souveränität zu besitzen, ein solches Leben zu führen, sofort beiseite gewischt. Jetzt dürfen sie leben. Jetzt ist es keine Frage der Souveränität mehr, die ja auch nur Selbstgefälligkeit ist. Hmm… ja, wenn ich die Möglichkeit hätte, in ein solches Leben hineinzuwachsen, mit Menschen meines Vertrauens an meiner Seite, würde ich mich darin wohl sehr zuhause fühlen.
Ich hab’s geahnt:
“Ritter der Stäbe” – “Drei Schwerter” – “Vier Schwerter”
In der Mitte “liege” ich. Wenn das “Der Stern” ist, wird die Zukunft eine echte Herausforderung sein.
10 min später:
… mein Bauch hält mir gerade ‘ne Moralpredigt
3 h später:
die Deutung der Tiere im Toth-Tarot (nach Ziegler) :
die Schlange:
Die nackte Frau tanzt den Tanz ihrer großen Befreiung. Selbst die riesige Schlange der Transformation hat jetzt ihre Funktion verloren. Ihre verführerische Kraft, die notwendige Lernerfahrungen und Prüfungen auf dem Wege möglich machte, wird angesichts der Kraft und der neuen Qualität der verwandelten Energie nicht mehr gebraucht. Sie hat sich selbst überlebt; es gibt nichts, was ihr giftiger Biss noch vernichten könnte.
der Tiger:
Der Tiger ist ein Symbol der Angst. Dionysos wird immer wieder von diesem Tiger der Angst gebissen. Dennoch ist sein Blick nach vorne gerichtet – er schenkt der Angst keine Aufmerksamkeit, so dass sie die Macht über ihn verliert. Der Tiger kann ihn nicht wirklich verletzen. Es ist das unerschütterliche Vertrauen in die Existenz, das die Angst zwar immer wieder spürt, ihr aber nicht unterliegt. Dies ist die Befreiung, das Empfänglich-Werden für mystische Gipfelerlebnisse und transpersonale Erfahrungen; das Freiwerden von ursprünglichen, dynamisch wirkenden Kräften, die nach vorwärts drängen und deren kreative Entfaltungsmöglichkeiten kein Einhalt geboten werden kann.
der Scarabäus:
Die Todesschwelle ist gleichzeitig die Schwelle zu neuem Leben. Sie ist der Eintritt in einen höheren Bewusstseinszustand. Dies wird auf der Karte ausgedrückt durch den heiligen ägyptischen Käfer, der in seinen Zangen das Symbol der Sonne hält. Er ist der Träger des erneuernden Lichtes, das er in die Dunkelheit hineinträgt. Wo immer dieses Licht der Bewusstheit erscheint, verschwindet die Dunkelheit. Sie wird dann erkannt als der Schatten, der seine Scheinexistenz nur den Dingen verdankt, die den Strahlen des Lichtes im Wege standen. Diese kennenzulernen und beiseitezuräumen beinhaltet den Vorgang der Transformation.
Die Aufgabe des Trios besteht demnach darin, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um Ishtar (das Weib,das Unbewußte) aus den Fesseln der Angst zu befreien, in denen sie das Bewußtsein der Menschen gefangen hält. DAS wäre meinTraum, da etwas bewegen zu können. Aber wie? Ishtar, kannst Du nicht noch ein bißchen deutlicher werden?
2 h später:
Ja, ich schreib’s rein. Ja, ich hab Dich gebeten deutlicher zu werden. Zur Hölle! … Schreiben? ..die psychodynamischen Entwicklungsprozesse aller Daseinsebenen innerhalb dieser Dreierbeziehung .. als Erfahrungsbericht … parallel dazu wissenschaftlich dokumentiert und gedeutet …Oh, Ishtar, woher nehme ich … Ja, ich kenne Dich, … Nein, ich will mich nicht drücken! Doch, ja, ich geb’s ja zu. MARDUK! – mach was mit dieser Frau!!!
“Die Welt” – “Die Liebenden” bei viel Geduld, Zuversicht und Stehvermögen
“Der Stern” – “sechs Kelche” – Quint: “Der Hierophant” … Ishtar ist zutiefst von sich überzeugt – und ich von ihr
Ich bin unruhig, wache immer wieder auf. Muß mir eingestehen, daß ich Angst vor Schmerz blockiere.
Dieses Schweigen! Es macht mich wütend!!! Und nicht auf mich!
Ich schaue in den Spiegel – mehr kann ich nicht tun. Meiner Wahrnehmung bin ich mir sicher. Die Wahrnehmung des Gegenübers zu erfahren, ist Voraussetzung für einen angemessenen Umgang miteinander. Gewiß, die Ungewißheit hat es mir leicht gemacht, es als Projektion zu sehen. Sie war ein Geschenk. Doch jetzt bin ich bei mir. Und immer noch, und wieder Schweigen, nichts als Schweigen!!!
Und zur Hölle! solange niemand meine Wahrnehmung bestätigt, besteht die Möglichkeit, reiner Illusion. Wirbel im Kopf – da liegt der Hase begraben! Na toll!
Will ich die Gestalt meiner Wahrheit davon abhängig machen, daß sie mir bestätigt wird? Ist es dann noch Wahrheit? Will ich mich wieder verbarrikadieren, um der Illusion nicht zu erliegen? Das ist es also – ich habe keine Wahl – als selbst die Illusion zu leben. Oh, geht das unter die Haut!
“Ich will sterben.” Ich bin ja da. Und ich bleibe da. “Es tut zu weh! Es hat keinen Sinn.” Ja, ich weiß. Ich bin da.
Hört das denn gar nicht mehr auf? Wieviel schreckliche Dinge muß ich denn noch zulassen, um zu leben?
… verwüstet und ausgedörrt … brennendes Verlangen …
Regen, nur Regen … mehr nicht
da klopft es
“ICH ist kein traum, ICH ist das leben, du bist dein anfang, dein keim.
Das leben entfaltet sich von innen … “
“Ja, ich weiß …”
Regen, nur Regen! mehr nicht …
sie erschauert …
tief in ihr drin… ist der Regen … still durchdringt er ihr Land …
Stille, nur diese Stille! … mehr nicht
fließen! Fließen! FLIESSEN ! FLIESSEN !!! lassen …
Präsenz … den Schmerz fließen lassen … da bleiben, DA SEIN …
und Vertrauen …
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Aaaaaaangst …und wieder verschwimmt alles. Wo fängt ICH an – wo hört ICH auf?
Bisher galt: … stillhalten … wahrnehmen. Nun aber gilt: … zulassen … verwandeln.
LIEBE tun.
Liebe WAHR machen.
“Kein LEBEN ist in mir
.. ohne DICH
Verloren bin ich
… ohne dich
… verblichen der Glanz meiner Augen … vergangen ,wie die Lust meiner Tränen …”
… gab sich ihrer Sehnsucht hin, um ihm zu begegnen …
dem TOD.
Ihr Name war unbekannt. Sie wurde LIEBE genannt.
unnahbar aufgelöst
schwingen flüstern
klarblaue stille
aufwind malt schattenrisse
ohne boden
flimmernd in sonnenlicht
Schlafend birgt er mich in Atem …
Höre sein atmen …
Wachend birgt er mich in Schwingen …
Höre sie rauschen …
Liebend berge ich ihn in mir …
Höre sein Seufzen…
